Drei Mal Bronze bei der Karate-Europameisterschaft in Bergen/Norwegen

Bergen, die Stadt an der Südwestküste Norwegens war der Austragungsort der Karate Europameisterschaften 2026. Gleich vier Dojo-Mitglieder wurden von den Bundestrainern nominiert. 

Unsere amtierende deutsche Meisterin Kaltrina Osmani startete in diesem Jahr zum ersten Mal bei den Erwachsenen. Nachdem sie im März die Deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, rechnete sich Bundestrainer Schulze Chancen für sie aus. Gleich im ersten Kampf musste sie gegen die erfahrene Norwegerin Wanda antreten. Überraschend klar besiegte sie diese mit 2:0. Kaltrina ließ sich nicht stoppen und setzte ihre Siegesserie fort. Im Viertelfinale traf sie auf die Schweizerin Bagderelli. Nach einem nervenaufreibenden und spannenden Kampf verließ die Konstanzerin die Tatami mit einem 2:1 Sieg. Im Halbfinale der vollbesetzten Haukelandhallen in Bergen, traf sie auf die amtierende Europameisterin Marte Mjaatvedt, die lautstark vom norwegischen Publikum angefeuert wurde. Die Norwegerin ging mit 1:0 in Führung. Wenige Sekunden Später glich Kaltrina aus. Der nächste alles entscheidende Punkt ließ auf sich warten. Beide Kämpferinnen stürmten aufeinander zu, zwei Kampfrichter sahen die Norwegerin zuerst im Ziel, ein Kampfrichter die Kat. In der Endabrechnung beim ersten Einsatz in der Alterskategorie der Frauen die Bronzemedaille zu gewinnen ist trotz Enttäuschung eine hervorragende Leistung.

Im Mannschaftswettbewerb setzte der Bundestrainer gleich auf zwei Konstanzerinnen, Luisa Schlien, die Vize-Europameisterin von letzten Jahr, Kaltrtina Osmani und  Emily Bevier  aus Frankfurt. Das deutsche Nationalteam kämpfte sich souverän durch und schlug im Viertelfinale das Team aus Dänemark. Äußerst knapp verlor das deutsche Team im Halbfinale mit 2:1 nach umstrittener Kampfrichter Entscheidung gegen die Schweiz. Beide Konstanzerinnen, Luisa Schlien und Kaltrina Osmani, waren durch ihre starke Leistung die Garantinnen im deutschen Nationalteam. Mit der Bronzemedaille musste man sich in der Endabrechnung zufrieden geben. 

Sara Reister erkämpfte sich mit dem Kata Team den undankbaren vierten Platz in der Alterskategorie 17/18. Für Nuel Meseret war es die erste Europameisterschaft bei der er tolle Kämpfe absolvierte, es aber leider nicht für eine Medaille reichte.

Einen herzlichen Dank an unseren Arzt Dr. Rainer Reichel und unseren Mentaltrainer Dr. Edi Unterweger.

Das komplette deutsche Nationalteam hat im Medaillen Ranking hinter Tschechien und Belgien mit 11 Medaillen den dritten Platz erreicht, eine starke Leistung, die unter anderem auch unseren Mädels zu verdanken ist.

herzlichen Glückwunsch

Markus